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"Städte bestehen nicht aus Häusern und Straßen, sondern aus Menschen und ihren Hoffnungen." Augustinus (um 400 n. Chr.)

Selbstverständnis
Das Bürgerprojekt "Starke Nachbarschaften durch aktive Beteiligung" versteht sich als offenes Netzwerk aus Bürgerinnen und Bürgern, Organisationen, Gruppen und Kirchgemeinden im Leipziger Norden. Es ist parteienunabhängig und verfolgt das Ziel, durch eigene Initiativen das Leben im Stadtteil zu verbessern. Dazu werden mit den Menschen vor Ort direkte Gespräche geführt und es wird bereits bestehendes Engagement aufgegriffen.
Das Bürgerprojekt ist offen für alle, die mit Begeisterung ihr Lebensumfeld mitgestalten wollen. Um die Ziele zur Veränderung im Stadtteil zu erreichen, werden methodische Ansätze und Erfahrungen des Community Organizing genutzt.

Entstehung und Struktur
Das Bürgerprojekt "Starke Nachbarschaften durch aktive Beteiligung" entstand 2009 aus einer Initiative mehrerer Ev.-Luth. Kirchgemeinden im Leipziger Norden und der Kirchenbezirkssozialarbeit der Diakonie.
Es gibt keine festen, formalen Mitgliedschaften. Aktive Mitglieder des Bürgerprojekts, die sich als Kerngruppe (Basisgruppe) verstehen, treffen sich regelmäßig, um organisatorische Fragen demokratisch zu entscheiden.
Zu den einzelnen Anliegen der Bürger_Innen bilden sich themenbezogene Arbeitsgruppen. Diese werden durch die Basisgruppe unterstützt.
Träger des Bürgerprojekts ist die Ev.-Luth. Sophienkirchgemeinde Leipzig.

Warum Community Organizing? – Antworten aus Leipzig und Katowice (Polen)
Antworten auf die Frage „Warum Community Organizing?“ gab es im Juni 2014 auf zwei Wochenendworkshops der Bona Fides Association in Katowice (Polen) und des Leipziger Bürgerprojekts "Starke Nachbarschaften durch aktive Beteiligung" im Rahmen des deutsch-polnischen Austauschprojekts "Aufbau Community Organizing in Polen und Deutschland":



Beispiel für eine Aktion im Stadtteil
Eines der ersten Themen, welches durch das Bürgerprojekt aufgegriffen wurde, war das sog. „Zooschaufenster“ im Rosental. Dort gab es bis etwa 2004 an ausgewählten Stellen sog. Antritte, welche die Einsicht von einem öffentlichen Park in einen Teil des Zoos ermöglichten. Nach Umbauten im Zoo wuchsen diese Antritte zu, so dass dadurch die Einsicht verhindert wird. Das stößt auf Ablehnung der Besucher des Rosentals:

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